Der verzauberte Garten

Letztes Wochenende sind wir gen Sciacca gefahren, da Myriam ihn noch nicht kannte sind wir zum Verzauberten Garten gefahren. Heute nennt man ihn merkwürdigerweise Die verzauberte Burg, da ich beim besten Willen diese Namensänderung nicht nachvollziehen kann bleibe ich beim alten Namen.

Auch die Geschichte des 1968 verstorbenen Filippo Bentivenga hat sich ein wenig verändert im Lauf der Jahre deswegen hier noch einmal die ursprüngliche: Filippo verliebte sich in jungen Jahren in eine junge Frau, soll halt vorkommen bei jungen Leuten.. Nur dann sind die Eltern der jungen Frau ausgewandert nach Amerika und das Mädel musste mit. Filippo machte sich also daran zu arbeiten und Geld für die Überfahrt zu sparen. Als er genügend zusammen hatte kaufte er sich also das Ticket und machte sich auf in die neue Welt. Nur was dann kam, damit konnte ja niemand rechnen: Er fand nach tagelangem Suchen seine Angebetete. Allerdings war sie nicht allein sondern lebte jetzt mit einem schwarzen Mann zusammen – dieser Schock hat warscheinlich zu dem Ruck in seinem Hirn geführt.
Er arbeitete so lange bis er das Geld für die Überfahrt zusammen hatte und sogar noch ein bisschen mehr um sich ein kleines Stück Land zu kaufen. Hier heiratet er eine Frau, die Ehe wurde aber nach einigen Jahren aufgehoben, denn anstatt Tomaten und Kartoffeln zu pflanzen fing er an das Gesicht seiner verlorenen Liebe in die Olivenbäume auf seinem Land zu schnitzen. Und als auf den Bäumen kein Platz mehr war für Gesichter klopfte er sich Steine aus dem Felsen oben auf seinem Land heraus und haute Gesichter in die Steine und in der so entstandenen Höhle malte er auch gleich noch Amerika so wie er es in Erinnerung hatte. Und dann noch ein paar Gesichter und – na ja – noch ein paar Gesichter..

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